Wir suchen Paul – 1ster Flugtag

Sonntag, 21. November 2010 von Harry

MOF - 1. Drehtag Gruppenbild

Oh nein, Paul lernt nicht das Fliegen – Paul lässt fliegen! Doch die eigentliche Wahrheit: Die Cessna bleibt tief gefrostet und wird mit stehenden Propellern nie den Boden verlassen, doch soll es im Film wie ein wackeliger Flug wirken.

Aber warum zur Hölle wird dann nicht einfach geflogen und in der Luft gedreht? Weil der nette Kameramann von nebenan dann entweder erfrieren, ersticken oder zerhechselt werden würde. Darum wird improvisiert und niemand auch nur im Ansatz in Gefahr gebracht. So vernünftig sind wir mittlerweile (Anm. d. Red.: waren sie natürlich schon immer!). Würde man als Normalsterblicher so viel tricksen müsste man wohl mit langen Gefängnisstrafen rechnen. Ja aber so ist es beim Film, es wird getrickst und geschummelt wo es nur geht. Na das ist doch was!

Das ist keineswegs negativ bewertet, im Gegenteil. Es ist zweifelsohne eine große Kunst so zu schummeln und tricksen, dass es niemand merkt. Ganz spannend wird es natürlich, wenn die Schummeleien im Grunde wirklich billig, aber effektiv sind. Zu den Tricksereien und Paul aber ein anderes mal. Übrigens, auf den Making of Bildern sieht man keineswegs Paul, wenn überhaupt sein Double. Aber um Paul geht es hier nicht.

Endlich also der lang ersehnte erste Drehtag am Flugplatz München-Jesenwang für den „Wir suchen Paul“ Trailer. Von den Temperaturen des vergangenen Wochenendes verwöhnt waren wir von der Kraft der Kälte überrascht. Butterbrezen auf dem von der Standheizung belüfteten Armaturenbrett haben kurz geholfen, um warm zu werden. Eigentlich haben sie nur kurz geholfen, viel länger helfen wohl die Butterflecken auf den Kleidungsstücken. Aber lecker, was solls, im Fernsehen wird ja auch geschummelt.

Lieben Dank an alle die mit dabei waren und der Kälte getrotzt haben.

Schummeln ist toll!

Fotos: Harald Krämer, Michaek Wawrzyniak, Bogdan Kramliczek

Paul Auftakt-Shooting

Dienstag, 16. November 2010 von Harry

paul_plakat_web

Design Plakat: Bogdan Kramliczek

Wochenend und Sonnenschein, nur du und ich bei mir ganz allein. Ich bilde mir ein es gibt ein Lied mit einem ähnlichen Text. Jedenfalls waren wir beim „Wir suchen Paul“ Auftakt-Shooting auf der Start- und Landebahn eines ehemaligen Militärflughafens sicher nicht alleine. Mitte November in Süddeutschland, kräftiges Föhnwetter und damit ungewöhnlich warme Temperaturen für diese Jahreszeit. Tatsächlich wurde zuletzt im Jahre 1974 eine höhere Temperatur im November gemessen. So ist das eben, wenn Engel reisen. Mit den Engeln sind natürlich alle Beteiligten des Shootings gemeint, ist ja wohl sonnenklar. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint.

So kam es, dass sich 16 Menschen und ein Hund auf einem Flugfeld trafen. Unter den 16 beteiligten Personen ein großer Anteil an Schauspielern, die mit einer unglaublichen Auswahl an Kleidungsrequisiten auftrumpfte. Ehrlich, was neun Schauspieler für  ein einziges Shooting an Klamotten anschleppen, hat kein normal Sterblicher in seinem Kleiderschrank. Eins hat sich im Laufe des Shootings rausgestellt: diese Truppe will was erreichen. Gut durchmischt mit einer gesunden Kombination aus Heiterkeit, Wahnsinn und Kreativität.

Es grüßt fasziniert,
Harry

Fotos: Jörg Langer, Harry Krämer

Foto Workshopping im Herbst

Montag, 01. November 2010 von Harry

gruppenbildteaser

Wir schreiben den 30. Oktober, ein schöner Herbsttag der den bevorstehenden Winter zum Glück noch vor sich her treibt. Über den Flauchersteg spazieren Menschen, einige bleiben stehen und begrüßen sich. Manche etwas herzlicher, die anderen förmlicher. Eins aber haben alle gemeinsam, sie tragen meist schwarzefarbene Taschen oder Rucksäcke mit sich. Der Inhalt dürfte wohl wenig überraschend sein, kleine schwarze Kästen mit praktischem Band zum Umhängen. Genau um diese kleinen Technik Wunder geht es an dem heutigen Herbsttag.

Nach dem Auspacken der kleinen schwarzen Wunderkisten mit Umhängeband ging es auch schon direkt los: Kurze aber intensive Einführung in die notwendige Theorie, frei nach dem Motto „Endlich raus aus dem Automatik-Programm“. Nach Blende, Zeitautomatik, Methoden der Belichtungsmessung etc. ging es auch schon mit den ersten praktischen Übungen los. Unterstützt von drei Models bzw. Schauspielerinnen mussten Belichtungsmöglichkeiten und neue Perspektiven gewählt werden. Die richtige Belichtung zu finden erwies sich teilweise als schwierig, zu gerne wechselte sich die Sonne mit den Wolken ab. Aber gut, im unerbittlichen Einsatz hört die Sonne auch nicht auf Befehle. Dafür gab Bogdan Kramliczek, diesmal mit der Unterstützung des erfahrenen Hochzeit- und Peoplefotografen Jörg Langer, Ratschläge bei schwierigen Verhältnissen.

Besonders freut uns natürlich, wenn Workshop Teilnehmer gleich am nächsten Tag mit dem schwarzen Technik-Wunder rausgehen und gezielt das Automatik-Programm verlassen. Genau dann haben wir es richtig gemacht.

Vielen Dank an alle Beteiligten, der Spaß ist mal wieder nicht zu kurz gekommen! Besonderen dank auch an die drei Models und Jörg Langer, der extra 130km gefahren ist um seine Erfahrung mit uns zu teilen.

Liebe Grüße an alle vor, hinter und neben der Kamera,
Harry

Fotos: Jörg Langer, Patrizia Zugmann, Michael Wawrzyniak, Harald Krämer

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