Oft wird im Internet die Frage gestellt, ob die guenstigere Variante eine Macroobjektivs, sogenannte Macro Zwischenringe, auch funktionieren. Die Frage habe ich mir auch gestellt und nach etwas Recherche findet man schnell heraus, dass es unterschiedliche Varianten dieser Zwischenringe gibt:
Es liegt auf der Hand, dass ohne diese Durchfuehrung natuerlich ueberhaupt kein Autofocus usw. funktioniert. Obwohl sich fuer Macrofotografie die manuelle Fokusierung scheinbar anbietet, moechte man dennoch nicht auf eine eventuelle Autofokusierung verzichten. Aus diesem Grund habe ich mir die Zwischenringe von Dörr fuer Canon besorgt.
Man bekommt drei Zwischenringe geliefert, die beliebig mit einander kombiniert werden koennen. Die wirken zwar etwas klapprig, aber lieber erstmal probieren, bevor gemeckert wird.
Also die Ringe erstmal mit dem EF-S 17-85mm f/4-5.6 IS USM und dem EF 50mm f/1.8 II getestet. Man merkt gleich, dass das Fukusieren nicht mehr ganz so einfach ist, zumal der Abstand zum Motiv nun genauer gewaehlt werden muss. Dennoch funktioniert der Autofocus noch. Am besten funktioniert der Autofokus mit 1-2 Ringen, mit allen drei Ringen nicht mehr ganz so einfach. Dafuer kann man mit allen drei Ringen naeher an das Motiv ran.
So sehen nun die ersten Versuche mit den Ringen aus, nicht schlecht wie ich finde. Das Bild rechts unten zeigt einen Ausschnitt einer Platine aus einer Festplatte. Wer so etwas schon einmal gesehen hat, weiss wie klein die Teilchen darauf eigentlich sind.
Nach diesen Versuchen habe ich dann fest gestellt, dass die Ringe auch recht gut mit dem EF 70-200mm f/2.8 funktionieren. Ich glaube sogar am besten.
Praedikat: Kann man nicht motzen
Ähnliche Beiträge:
« 30fps mit Canono EOS 1D Mark III – Faschingstreiben am Marienplatz »
Noch keine Kommentare